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Posts Tagged ‘Management’

Nach langer Zeit schreibe ich auch mal wieder etwas. Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich versuche mich wieder zu bessern – versprochen. Ich hatte letzte Woche ein sehr interessantes Gespräch zum Thema Lob. Die Tatsache das Lob motivierend sein kann ist unbestritten und grundsätzlich sollten wir alle viel mehr loben, denn Dinge als selbstverständlich ansehen…ABER…

…. wenn man nur lobt und negative Dinge nicht gleichermaßen anspricht, kann dies genauso kontraproduktiv sein, wie wenn man nur kritisiert. Warum? Ganz einfach – weil der normale Umgang mit Kritik verloren geht und Kritik sehr schnell persönlich genommen wird. Darüber hinaus wird eine Gruppe in der es nur Lob gibt rascher “satt” und hat mehr Probleme schwere Phasen zu durchlaufen. Die Lösung kann daher nur heissen: Loben wenn es angebracht ist, aber genauso konstruktive Kritik äußern, wenn dies von Nöten ist. Viele werden jetzt denken, dass dies völlig normal ist – aber sorry, das ist es definitiv nicht.

Ich habe beide Fälle erlebt und ganz ehrlich – ich weiss nicht was besser ist. Wenn man gesagt bekommt “Du machst alles falsch” oder wenn man gesagt bekommt “Du machst immer alles ganz toll”…Natürlich ist Beides verheerend und endet auf kurz oder lang im Chaos.

Daher: Funktionierende Teams müssen eine Feedback-Kultur besitzen. Schwächen müssen genauso angesprochen werden wie Stärken und zwar auf Augenhöhe. Selbstverständlich ist es einfacher etwas Positives schnell daher zu sagen als sich ernsthaft mit einem Problem oder einer Schwäche zu beschäftigen, aber hilft das dem Team(-Mitglied) weiter? Wird sich der Einzelne und die Gruppe weiterentwickeln? Wird es aus den Fehlern gelernt werden? Wird das Problem auf Dauer behoben? Nein, Nein, Nein und nochmals Nein!

Daher kann ich mir nur wünschen, dass sich Chefs und Projektleiter mehr um Ihre Teams kümmern sowie ehrlich und offen mit den einzelnen Mitgliedern umgehen und dafür sorgen, dass genau diese Kultur auch innerhalb des Teams gelebt wird. Denn nur so wird ein Team auf Dauer erfolgreich sein.

Ich würde mich freuen mehr über Eure Ansichten und Erfahrungen zu diesem Thema zu erfahren …

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Today I want to tell you about a bet with a good friend. This friend is part of a software-project team, which was assembled by the upper management. The project is of prime importance and top management was in involved in the whole project acquisition process. The project did not really start till today, but all available resources, primarily top guns, where allocated to this project. They already got their roles and titles assigned, were seated on the same floor and got already their company-branded scrum planning poker cards.

So far so good…but let’s have a closer look… why do they need

  • a project leader
  • a project manager
  • a chef architect
  • a chef developer
  • a scrum master
  • a product owner
  • a test manager
  • a quality manager
  • a technology manager
  • senior developers and
  • management consultants?

This has nothing to do with project management neither agile nor classic. I think it is a common practice, to assign the best available people to an important project. Furthermore all project members get an appropriate title to signal their personal relevance. But who has the real project-responsibilty, who takes decisions inside this construct, what about personal vanities by collecting just alpha animals, what about the costs and who does the work finally?

For some IT Managers it could be very helpful to remember pieces of wisdom like “less is more” or “too many cooks spoil the broth” 😉

Btw, my bet was, that they will not meet their project targets regarding costs and schedule…and I will win the two crates of beer.

Image via Flickr: © by Greg Ryan http://www.Greggsgaff.com

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