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Archive for July, 2010

Nach langer Zeit schreibe ich auch mal wieder etwas. Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich versuche mich wieder zu bessern – versprochen. Ich hatte letzte Woche ein sehr interessantes Gespräch zum Thema Lob. Die Tatsache das Lob motivierend sein kann ist unbestritten und grundsätzlich sollten wir alle viel mehr loben, denn Dinge als selbstverständlich ansehen…ABER…

…. wenn man nur lobt und negative Dinge nicht gleichermaßen anspricht, kann dies genauso kontraproduktiv sein, wie wenn man nur kritisiert. Warum? Ganz einfach – weil der normale Umgang mit Kritik verloren geht und Kritik sehr schnell persönlich genommen wird. Darüber hinaus wird eine Gruppe in der es nur Lob gibt rascher “satt” und hat mehr Probleme schwere Phasen zu durchlaufen. Die Lösung kann daher nur heissen: Loben wenn es angebracht ist, aber genauso konstruktive Kritik äußern, wenn dies von Nöten ist. Viele werden jetzt denken, dass dies völlig normal ist – aber sorry, das ist es definitiv nicht.

Ich habe beide Fälle erlebt und ganz ehrlich – ich weiss nicht was besser ist. Wenn man gesagt bekommt “Du machst alles falsch” oder wenn man gesagt bekommt “Du machst immer alles ganz toll”…Natürlich ist Beides verheerend und endet auf kurz oder lang im Chaos.

Daher: Funktionierende Teams müssen eine Feedback-Kultur besitzen. Schwächen müssen genauso angesprochen werden wie Stärken und zwar auf Augenhöhe. Selbstverständlich ist es einfacher etwas Positives schnell daher zu sagen als sich ernsthaft mit einem Problem oder einer Schwäche zu beschäftigen, aber hilft das dem Team(-Mitglied) weiter? Wird sich der Einzelne und die Gruppe weiterentwickeln? Wird es aus den Fehlern gelernt werden? Wird das Problem auf Dauer behoben? Nein, Nein, Nein und nochmals Nein!

Daher kann ich mir nur wünschen, dass sich Chefs und Projektleiter mehr um Ihre Teams kümmern sowie ehrlich und offen mit den einzelnen Mitgliedern umgehen und dafür sorgen, dass genau diese Kultur auch innerhalb des Teams gelebt wird. Denn nur so wird ein Team auf Dauer erfolgreich sein.

Ich würde mich freuen mehr über Eure Ansichten und Erfahrungen zu diesem Thema zu erfahren …

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As mentioned in my earlier blog entry, I gave my first SID training in Bern, Switzerland on June 5th/6th.
The two days were exciting in many aspects. The audience compiled of ten managers, programmers and analysts from different domains was already well on its way to become agile. This meant that I had to answer a couple of tough questions. But hey, this is the spice I really like to add to my professional life, especially if the outcome is right. Also, I was concerned that I might run too fast through all the material. But, the opposite occurred – there were still slides left at the end of the first day. I was about one hour behind. The class was very forthcoming and gave me additional time on either day to catch up. So, next time I will have a closer look at the time to make sure that I keep my time box. Isn’t Scrum all about time boxing!
So overall, I am very pleased with how the first run went. I managed to communicate the meaning of being a ScrumMaster and what to expect when you roll it out. I got feed back from a couple of attendees that they passed the test. Again, this is like a high five for me as the test is not trivial and requires a deep understanding of Scrum basics and principles.
Best, I got tons of of great feed back — mostly positive 😉 — which I will incorporate into future runs (Inspect and Adapt). In August I will meet with Ken Schwaber to address and clarify a couple of points.

For me, everything is working out great right now. Scrum.org is an excellent organization which is absolutely committed to high standards and quality. Working with Ken turns out to be great fun and best, I really love to spread the Agile/Scrum gospel.

You can check out my upcoming trainings at http://courses.scrum.org/about/ralph-jocham
or drop me an email for special arrangements ralph (at) jocham (dot) net

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